Intelligente Pflanzen

Diese Pflanzen sagen es Ihnen

Eigentlich ist Unkraut der Feind des Gartenbesitzers. Doch manches Mal profitiert man von diesen Gewächsen: besonders dann, wenn sie im Garten auf einen Mangel hinweisen. Diese Pflanzen zeigen dem Gärtner, was der Erdboden tatsächlich benötigt. Hobbygärtner sehen dem eigenen Gartenboden keinesfalls an, was ihm fehlt und über welche Stoffe er verfügt.

Das kann über eine kostenpflichtige Bodenanalyse herausgefunden werden. Oder man hat das Glück, dass Pflanzen auf dem Grundstück wachsen, die auf den Zustand des Bodens einen Hinweis geben. Hier geht es um Indikator- oder Zeigerpflanzen, die wir als Unkraut kennen.

So weisen zahlreiche Brennnessel darauf hin, dass der Erdboden reichlich Stickstoff enthält. Derartige Gewächse sind gegenüber Veränderungen lediglich wenig tolerant und verschwinden rasch wieder, wenn ihre Lebensbedingungen geändert werden.

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Der Kiesgarten

Anlage eines Kiesgartens

Wem eine moderne Gartengestaltung wichtig ist, der entscheidet sich häufig für einen Kiesgarten. Der sieht hübsch aus und macht vermutlich wenig Arbeit. Das ist jedoch nicht wahr. Denn es reicht überhaupt nicht aus, dass man einfach eine Schubkarre mit Kies im eignen Garten ausschüttet. Für den Kiesgarten ist die Fläche als Erstes zu jäten und einzuebnen. Danach kommt ein wasserdurchlässiges und UV-stabiles Vlies auf den bearbeiteten Boden. Dieses unterdrückt das Wachsen von Unkraut. Hier müssen sich die Vlieskanten überlappen. Metallpins halten die Folie am entsprechenden Ort, um ein Verrutschen zu verhindern. Damit man trotzdem noch Pflanzen einsetzen kann, wird mithilfe eines Messers kreuzförmig das Vlies an diesen gewünschten Stellen eingeschnitten.

Richtige Vorbereitung des Bodens für den Kiesgarten

Im Idealfall ist die Kiesschicht zwischen fünf und acht Zentimetern dick. Sie reduziert die Verdunstung und gleicht Temperaturschwankungen aus. Das genügt für das reine Dekorieren im Hobbygarten. Möchte man jedoch einen richtigen Kiesgarten anlegen, dann ist mehr zu tun: Der Boden wird zusätzlich unter den Steinen beispielsweise spatentief mit Schotter oder Kies vermengt, damit die Gewächse, die sich im eigenen Kiesgarten wohlfühlen, optimale Bedingungen erhalten.

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Gabionen für den Garten

Gabionen werden immer häufiger verwendet

Seit Erfindung der Gabionenwand wird diese als Gartengestaltungselement zunehmend beliebter. Kein Wunder, denn eine Wand aus Gabionen vereint viele Vorteile. Die angelegte Trockenmauer aus Natursteinen, wird mit einer Metallkonstruktion verbunden, welche den Aufbau einer Gabionenwand möglich macht. Eine Gabionenwand kann auch von Laien sehr gut im heimischen Garten errichtet werden.

Definition der Gabionen

Gabionen, werden auch als Steinkörbe bezeichnet und sind Gitterkörbe, die mit Steinen befüllt werden. Die Steinkörbe sind auch häufig als einzelne Drahtgitter erhältlich. Vor Ort werden sie zu Gitterkörben zusammengebaut. Für die Kantenverbindungen sind unterschiedliche Systeme verfügbar. Abhängig davon, wie belastbar die Gabione ist, wird das entsprechende System gewählt. Auch die Größe und die Stärke der Steinkörbe wird danach ausgewählt. Für hohe Wände aus Gabionen empfiehlt sich eine statische Berechnung.
Für die Befüllung der Steinkörbe sind unterschiedliche Materialien möglich. Es empfiehlt sich regionale Steine zu nehmen, es können aber auch spezielle Füllungen im Internet gekauft werden.

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Bäume schneiden

Wie der Baumschnitt gelingt

Mit üppigen, schön gewachsenen Bäumen wird jeder Garten aufgewertet: Der Gartenbesitzer freut sich über ein dichtes und schattenspendendes Blattwerk sowie über eine große Ernte bei den Obstbäumen. Doch damit diese Gewächse gesund und dicht wachsen können, sind sie in regelmäßigen Abständen zurückzuschneiden. Jedoch warten zahlreiche Hobbygärtner mit dem Zurückschneiden zu lange oder sie schneiden einfach zu wenig weg.

Dann drohen bei den Obstbäumen Ernteeinbußen. Das sind die Fehler, die am häufigsten beim Baumschnitt passieren. Hobbygärtner und Gartenexperten wissen: Wer hübsche Bäume haben will, muss diese regelmäßig beschneiden. Denn so gelangen ausreichend Licht und Sauerstoff an diese Gewächse. Dadurch beugt man dem Pilzbefall vor und erhält schließlich schmackhaftere Birnen, Äpfel und andere Früchte. Zudem werden die Äste durch das Stutzen stabil. Somit sorgt man dafür, dass der entsprechende Baum keinesfalls unkontrolliert nach oben wächst.

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Rindenmulch für den Garten

Macht es Sinn den Garten zu mulchen

Wer seinen Garten liebt, scheut meist keinen Aufwand, um ihn in voller Pracht erblühen zu lassen. Daher kann es sinnvoll sein, sein Gartenbeet auch zu mulchen. Dies kann ein hervorragender und zudem auch noch angenehm natürlicher Schutz vor Unkraut sein. Auch für die Qualität des Bodens bedeutet Mulch ein extra Plus. Und dabei muss es nicht einmal der gekaufte Rindenmulch aus dem Gartengeschäft sein.

Mulch kann man selbst herstellen

Die Frage, warum man überhaupt Mulch verwenden sollte, lässt sich einfach beantworten. Das Gartenbeet profitiert in hohem Maß von dieser Art der Pflege. Der Mulch zersetzt sich mit der Zeit und gibt dabei wertvolle Nährstoffe an den darunter liegenden Boden ab. Dadurch lässt sich die Bodenqualität deutlich erhöhen.

Und weil der Mulch flächendeckend auf das Beet gegeben wird, hat fortan auch Unkraut schlechte Karten, da die meisten diesbezüglichen Gewächse viel Sonne benötigen zum Wachsen. Und wer seinen Boden bei Kälte mit Mulch bedeckt, schützt ihn noch dazu effektiv vor einem Kälteschock. Wer sich also dazu entschlossen hat, seinem Garten etwas gutes zu tun indem er ihn mulcht, wird meist sein Glück zuerst einmal im Gartenfachhandel versuchen.

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Die Wohnküche

Wenn Küche und Wohnbereich miteinander verschmelzen

Wohnküchen liegen im Trend. Sie stehen für Gemütlichkeit und Offenheit und sind das Nonplusultra wenn es um Hauspartys geht. Statt dass die Gäste es sich im Wohnzimmer gemütlich machen und der Gastgeber allein in der Küche steht, feiern alle gemeinsam und verbringen die Zeit in der gemeinschaftlich genutzten Wohnküche. Wohnküchen können durchaus klein ausfallen, doch wirklich gemütlich wird es erst, wenn ausreichend Raum vorhanden ist, so dass sich die einzelnen Bereiche, Küche und Wohnbereich, auch klar strukturieren lassen.

Ein paar Punkte sollten berücksichtigt werden bei der Planung

Die Planung einer Wohnküche ist das A&O, damit diese hinterher auch so genutzt werden kann, wie beabsichtigt. Die Wohnküche verdeutlicht, wie sehr sich die klassische Küche im Wandel befindet. Sie ist nicht mehr nur allein der Raum, in dem das Essen zubereitet wird. Sie ist Treffpunkt und Ort des gemeinsamen Austausches. In vielen Haushalten ist die Küche zum Lebensmittelpunkt geworden, an dem man sich mit Familie und Freunden zusammenfindet, um zu genießen und zu reden. Und dies geht kaum besser, als in einer Wohnküche. Die Küche geht hier fließend in einen Ess- und Wohnbereich über, ohne dass stringente Abgrenzungen vorhanden wären.

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